- Möbelbau - Innenausbau - Küchen - Ladenbau -

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Sven Heurich – Schreinermeister

Brauhausstraße 13, 97437 Haßfurt

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen Sven Heurich, Schreinermeister (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“) geschlossen werden. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, sofern der Auftragnehmer ihrer Geltung nicht ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Individuelle Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien haben stets Vorrang.

2. Vertragsschluss und Angebot

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Ein Vertrag kommt erst durch die Bestätigung des Auftrags in Textform durch den Auftragnehmer oder durch den Beginn der Ausführung zustande. Maß- und Planungsunterlagen des Auftragnehmers sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne vorherige Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben werden.

3. Leistungsumfang

Der Auftragnehmer erbringt Leistungen in den Bereichen Planung, Fertigung und Montage von Schreinerarbeiten gemäß der individuellen Auftragsvereinbarung. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen der Absprache in Textform und können zu einer Anpassung des Preises sowie der Liefer- und Montagezeiten führen.

4. Preise, Zahlungsbedingungen und Abschlagszahlungen

  • Alle Preise verstehen sich in Euro. Da der Auftragnehmer die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

  • Sofern nicht anders vereinbart, sind Endrechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.

  • Abschlagszahlungen: Der Auftragnehmer ist berechtigt, für in sich abgeschlossene Teile des Werkes oder für die Beschaffung von speziellen Materialien (z. B. Holz, Beschläge, Sonderelemente) angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen. Sofern nicht individuell anders vereinbart, kann eine Abschlagszahlung in Höhe von 30 % der Auftragssumme bei Auftragserteilung bzw. vor Materialbeschaffung fällig werden.

  • Bei Zahlungsverzug behält sich der Auftragnehmer vor, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

5. Lieferung und Montage

Liefer- und Montagetermine werden nach bestem Wissen und Gewissen angegeben, sind jedoch – sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart – unverbindlich. Verzögerungen durch Umstände, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z. B. unverschuldete Materialengpässe, höhere Gewalt, Verzögerungen durch Vorunternehmer), berechtigen den Auftraggeber nicht zu Schadensersatzansprüchen.

6. Abnahme

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die erbrachten Leistungen unverzüglich nach Fertigstellung abzunehmen. Wesentliche Mängel, die einer Abnahme entgegenstehen, sind in Textform anzuzeigen. Mit der Abnahme geht die Gefahr (das Risiko für Beschädigung oder Verlust des Werkes) auf den Auftraggeber über.

7. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte nach dem BGB. Bei Arbeiten an Bauwerken (z. B. fest eingebauten Elementen, Fenstern, Türen, Treppen oder fest verlegten Böden) gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 5 Jahren, im Übrigen (z. B. bei freistehenden Möbelstücken) die gesetzliche Frist von 2 Jahren ab Abnahme. Der Auftragnehmer hat das Recht zur Nacherfüllung gemäß den gesetzlichen Vorschriften.

8. Eigentumsvorbehalt

Gelieferte Waren, Möbel und eingebaute Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus dem jeweiligen Vertrag Eigentum des Auftragnehmers.

9. Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

10. Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften (DSGVO). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung auf der Website des Auftragnehmers.

11. Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Auftragnehmer ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig (insbesondere im Verkehr mit Kaufleuten oder juristischen Personen des öffentlichen Rechts), der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

Stand: Juni 2026